
Die Geschichte des Weinguts Fogt
Nach seiner Lehre beim Weingut Bassermann-Jordan, einem der angesehensten Betriebe Deutschlands, kehrte Georg Fogt vor etwa 20 Jahren in den kleinen Familienbetrieb nach Badenheim zurück. Die Startbedingungen waren alles andere als einfach: Wer aus Badenheim komme, so beschreibt er seine damalige Lage, müsse als Winzer besser sein und werde trotzdem nicht ernst genommen. Mit Talent, Fleiß, Ehrgeiz und einer ordentlichen Portion Frechheit machte er das Familienweingut zu einem der erfolgreichsten Betriebe Rheinhessens.
Die Philosophie: Frucht im Mittelpunkt
„Für mich ist die Frucht das Faszinierende am Wein”, sagt Georg Fogt. Mineralik, Körper und Struktur haben für ihn eine dienende Rolle: Sie sollen die Frucht zum Strahlen bringen. Mit diesem Ansatz hat er sich einen Ruf als wahrer Frucht-Zauberer erarbeitet.
Unterstützt wird er von den Weinbergen rund um Badenheim, Wöllstein und Siefersheim. Die Löss- und Mergelböden speichern Wasser und schaffen ideale Voraussetzungen für frische, ausdrucksstarke Weine.



Frische mit Charakter
Die Fruchtfrische der Burgunder vom Weingut Fogt ist legendär. Das Geheimnis sind klare Ansagen in Weinberg und Keller. Besonders der Grauburgunder braucht eine kurze Leine, damit er nicht in die plumpe Ecke abdriftet. Georg Fogt schwebt ein sportlicher Typ vor, der mit feingewobenem Schmelz auf der Zunge tanzt. Der Weißburgunder zeigt sich dagegen körperbetont, ohne an Eleganz und Frische einzubüßen.
Die Signature-Traube des Weinguts ist die Scheurebe. Georg Fogt holte sie als Erster in Rheinhessen aus dem Abseits des lieblichen Kaffeekränzchen-Weins und baute sie trocken als Qualitätswein aus. Heute gilt sie als deutsche Antwort auf den Sauvignon Blanc.

